Fett-weg-Spritze / Injektionslipolyse in Hamburg
Hartnäckige Fettpolster verschwinden nicht immer dort, wo man es sich wünscht. Selbst bei ausgewogener Ernährung, Bewegung und stabilem Körpergewicht können lokal begrenzte Fettdepots bestehen bleiben.
Die sogenannte Fett-weg-Spritze, medizinisch auch Injektionslipolyse genannt, ist ein minimalinvasives Verfahren zur gezielten Behandlung ausgewählter kleiner Fettdepots.
Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, hängt von der Körperregion, der Größe des Fettdepots, Ihrer Hautbeschaffenheit und weiteren individuellen Faktoren ab. Deshalb steht vor jeder Behandlung eine persönliche ärztliche Untersuchung und Beratung.
Wichtig: Die Fett-weg-Spritze ist keine Methode zur allgemeinen Gewichtsabnahme und nicht mit einer sogenannten Abnehmspritze gleichzusetzen.
Eignung im Beratungsgespräch prüfen
Unter dem Begriff Fett-weg-Spritze werden Verfahren der Injektionslipolyse zusammengefasst. Dabei wird ein geeigneter Wirkstoff mit feinen Nadeln direkt in ein lokal begrenztes Fettdepot eingebracht.
Bei Verfahren mit Deoxycholsäure werden Fettzellen im behandelten Bereich geschädigt. Die Zellbestandteile werden anschließend im Rahmen körpereigener Prozesse abgebaut.
Die Methode ist für kleine, klar begrenzte Fettdepots gedacht. Sie ist nicht mit einer Fettabsaugung vergleichbar und eignet sich nicht zur Entfernung größerer Fettmengen.
Wichtige Abgrenzung
Beide Begriffe werden häufig verwechselt, bezeichnen aber grundsätzlich unterschiedliche Behandlungsansätze.
Sie wird lokal in ein bestimmtes Fettdepot injiziert. Ziel ist die Konturierung kleiner Fettpolster, beispielsweise im Bereich unterhalb des Kinns. Sie dient nicht der allgemeinen Gewichtsreduktion.
Medikamente zur Gewichtsreduktion werden bei bestimmten medizinischen Voraussetzungen eingesetzt und wirken systemisch. Sie verfolgen ein anderes Behandlungsziel als die lokale Injektionslipolyse.
Ob eine Fett-weg-Spritze sinnvoll ist, hängt vom verwendeten Präparat, der Körperregion und Ihrer individuellen Anatomie ab. Nicht jede Anwendung ist für jedes Präparat zugelassen.
Besonders bekannt ist die Behandlung von submentalem Fettgewebe unterhalb des Kinns. Voraussetzung ist, dass tatsächlich ein geeignetes Fettdepot vorliegt.
Je nach Präparat und medizinischer Beurteilung können auch andere lokal begrenzte Fettdepots in Betracht kommen.
Nicht jede störende Kontur entsteht durch Fett. Hautüberschuss, Gewebelaxität oder die individuelle Kinn- und Kieferform können ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Grundsätzlich kann die Behandlung für Erwachsene interessant sein, die ein lokal begrenztes Fettpolster als störend empfinden und realistische Erwartungen an das Ergebnis haben.
Nicht geeignet ist die Fett-weg-Spritze als Methode zur allgemeinen Gewichtsabnahme oder zur Behandlung größerer Fettmengen.
Wir klären, welches Areal Sie stört, ob tatsächlich behandelbares Fettgewebe vorliegt und welches Ergebnis realistisch erreichbar ist.
Das Behandlungsareal wird untersucht und geplant. Dabei werden Anatomie, Hautbeschaffenheit und mögliche Gegenanzeigen berücksichtigt.
Der Wirkstoff wird mit feinen Nadeln an definierten Punkten in das Unterhautfettgewebe eingebracht.
Schwellung, Rötung, Druckempfindlichkeit oder ein vorübergehendes Taubheitsgefühl können nach der Behandlung auftreten.
Nach ausreichender Zeit wird das Ergebnis beurteilt. Erst dann lässt sich sinnvoll entscheiden, ob eine weitere Sitzung empfehlenswert ist.
Die Veränderung entwickelt sich schrittweise. Direkt nach der Behandlung kann das Areal durch Schwellung zunächst sogar größer wirken.
Erst nachdem die Gewebereaktion abgeklungen ist und der Körper Zeit für die Abbauprozesse hatte, kann das Ergebnis sinnvoll beurteilt werden. Je nach Ausgangssituation können mehrere Sitzungen erforderlich sein.
Auch die Fett-weg-Spritze ist ein medizinischer Eingriff. Mögliche Reaktionen sind unter anderem:
Abhängig von Wirkstoff und Region sind auch seltenere, ernstere Komplikationen möglich, etwa Nervenverletzungen, Schluckbeschwerden oder Gewebeschäden.
Eine Behandlung muss verschoben oder vermieden werden, wenn medizinische Gründe dagegensprechen. Dazu können beispielsweise gehören:
Die Fett-weg-Spritze ist nicht für jede Ausgangssituation die beste Lösung. Bei größeren Fettdepots kann beispielsweise eine operative Fettabsaugung geeigneter sein. Bei Hauterschlaffung oder anderen Ursachen einer störenden Kontur können wiederum völlig andere Verfahren sinnvoll sein.
Entscheidend ist daher nicht der Wunsch nach einer bestimmten Methode, sondern die Frage, welches Verfahren zu Ihrem Befund, Ihrem Behandlungsziel und Ihrer gewünschten Ausfallzeit passt.

Die Anzahl der Sitzungen lässt sich nicht pauschal festlegen. Sie hängt unter anderem von der Ausprägung des Fettdepots, der behandelten Region, dem verwendeten Präparat und Ihrer individuellen Reaktion ab.
Eine seriöse Behandlung verspricht daher nicht grundsätzlich, dass eine einzelne Sitzung ausreicht. Zwischen den Sitzungen sollte genügend Zeit liegen, um die Gewebereaktion und das Ergebnis beurteilen zu können.
Die Kosten richten sich nach Behandlungsregion, Präparat, benötigter Menge und Anzahl der Sitzungen. Nach Untersuchung und Beratung erhalten Sie eine transparente individuelle Kosteninformation.
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